INT 77
Event- und Kulturpark Neubrandenburg und Koszalin
Park rekreacyjno-kulturowy w Neubrandenburgu i Koszalinie

Deutsch

Aktuelles

Das Projekt

Allgemeine Informationen

Tagged in
Icon
Das Projekt INT 77 - „Event- und Kulturpark Neubrandenburg und Koszalin Park rekreacyjno-kulturowy w Neubrandenburgu i Koszalinie“ wurde im Jahre 2016 durch die Stadt Neubrandenburg und ihre polnische Partnerstadt Koszalin zur Förderung in der Prioritätsachse I: „Natur und Kultur“ im Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/ Brandenburg/ Polen im Rahmen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beantragt.


Mit den Fördergeldern von insgesamt 2,78 Millionen Euro wird die grenzübergreifende Erlebbarkeit des gemeinsamen Kultur- und Naturerbes verbessert indem die identitätsstiftende Wirkung der Landschaft sowie Gemeinsamkeiten in der Kultur hervorgehoben werden. Dazu stützt sich das Projekt auf Erfahrungen, die die lokalen Gemeinschaften aus Neubrandenburg und Koszalin während ihrer langjährigen städtepartnerschaftlichen Beziehung im kulturellen und sportlichen Bereich sammeln konnten. Annäherung und Verständigung auf beiden Seiten der deutsch-polnischen Grenze, Überwindung bestehender Barrieren und langfristige Festigung von Beziehungen durch gemeinsames Agieren bilden die Grundsteine des Projektes. Sowohl investive als auch weiche Maßnahmen des Projektes machen die Parks für EinwohnerInnen und BesucherInnen erlebbarer und bringen Menschen der Grenzregion miteinander in Kontakt.
Sowohl Neubrandenburg als auch Koszalin nehmen als regionale Wachstumskerne ähnlicher Größe und regionaler wirtschaftlicher Bedeutung Einfluss auf die gesamte Gemeinde wie auch auf die Euroregion. Obgleich beide Orte starke Wirtschaftszentren der Region sind, müssen sie gleichermaßen intensive Bemühungen aufbringen, vor allem junge Menschen in der Region zu halten und anzusiedeln und vom regional bedeutenden Wirtschaftsfaktor „Tourismus“ zu profitieren.

Das Projekt trägt dazu bei
• durch eine interessante Angebotsvielfalt für neue Nutzergruppen die Besucherzahlen zu steigern und die Standorte in ihrer Bedeutung für Städte- und Kulturtouristen wachsen zu lassen,
• die Attraktivität für BewohnerInnen und Unternehmen zu erhöhen und somit insbesondere der Jugend eine wirtschaftliche Perspektive in den vielfältigen Chancen des grenzüberschreitenden Austauschs zu ermöglichen,
• trotz sich ändernder Bedarfsstrukturen eine gleichwertige Lebensqualität zu sichern,
• partnerschaftliche Beziehungen noch besser nutzbar zu machen,
• nicht nur neue Synergien zu schaffen sondern vielmehr neue Herangehensweisen anhand kultureller Unterschiede zu entwickeln und
• den „Blick von außen“ positiv zu nutzen um Impulse für eine nachhaltige Entwicklung zu setzen.
Slider

Das Projekt INT 77 – „Event- und Kulturpark Neubrandenburg und Koszalin Park rekreacyjno-kulturowy w Neubrandenburgu i Koszalinie“ wurde im Jahre 2016 durch die Stadt Neubrandenburg und ihre polnische Partnerstadt Koszalin zur Förderung in der Prioritätsachse I: „Natur und Kultur“ im Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/ Brandenburg/ Polen im Rahmen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beantragt.

Mit den Fördergeldern von insgesamt 2,78 Millionen Euro wird die grenzübergreifende Erlebbarkeit des gemeinsamen Kultur- und Naturerbes verbessert indem die identitätsstiftende Wirkung der Landschaft sowie Gemeinsamkeiten in der Kultur hervorgehoben werden. Dazu stützt sich das Projekt auf Erfahrungen, die die lokalen Gemeinschaften aus Neubrandenburg und Koszalin während ihrer langjährigen städtepartnerschaftlichen Beziehung im kulturellen und sportlichen Bereich sammeln konnten. Annäherung und Verständigung auf beiden Seiten der deutsch-polnischen Grenze, Überwindung bestehender Barrieren und langfristige Festigung von Beziehungen durch gemeinsames Agieren bilden die Grundsteine des Projektes. Sowohl investive als auch weiche Maßnahmen des Projektes machen die Parks für EinwohnerInnen und BesucherInnen erlebbarer und bringen Menschen der Grenzregion miteinander in Kontakt.

Sowohl Neubrandenburg als auch Koszalin nehmen als regionale Wachstumskerne ähnlicher Größe und regionaler wirtschaftlicher Bedeutung Einfluss auf die gesamte Gemeinde wie auch auf die Euroregion. Obgleich beide Orte starke Wirtschaftszentren der Region sind, müssen sie gleichermaßen intensive Bemühungen aufbringen, vor allem junge Menschen in der Region zu halten und anzusiedeln und vom regional bedeutenden Wirtschaftsfaktor „Tourismus“ zu profitieren.

Das Projekt trägt dazu bei
• durch eine interessante Angebotsvielfalt für neue Nutzergruppen die Besucherzahlen zu steigern und die Standorte in ihrer Bedeutung für Städte- und Kulturtouristen wachsen zu lassen,
• die Attraktivität für BewohnerInnen und Unternehmen zu erhöhen und somit insbesondere der Jugend eine wirtschaftliche Perspektive in den vielfältigen Chancen des grenzüberschreitenden Austauschs zu ermöglichen,
• trotz sich ändernder Bedarfsstrukturen eine gleichwertige Lebensqualität zu sichern,
• partnerschaftliche Beziehungen noch besser nutzbar zu machen,
• nicht nur neue Synergien zu schaffen sondern vielmehr neue Herangehensweisen anhand kultureller Unterschiede zu entwickeln und
• den „Blick von außen“ positiv zu nutzen um Impulse für eine nachhaltige Entwicklung zu setzen.

Das Projekt

Chronik

Städtepartnerschaft
Unterzeichnung der Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Neubrandenburg und der Stadt Koszalin
2016
1. Arbeitstreffen
1. Arbeitstreffen der Projektpartner Stadt Neubrandenburg und Stadt Koszalin/CK105 in Neubrandenburg
26. September 2017
3. Arbeitstreffen
3. Arbeitstreffen der Projektpartner Stadt Neubrandenburg und Stadt Koszalin/CK105 in Löcknitz
2018
4. Arbeitstreffen
4. Arbeitstreffen der Projektpartner Stadt Neubrandenburg und Stadt Koszalin/CK105 in Löcknitz
19. Oktober 2018
Debatte & Arbeitstreffen
1. Debatte und 6. Arbeitstreffen der Projektpartner Stadt Neubrandenburg und Stadt Koszalin/CK105 in Koszalin
14. Mai 2019
Auftakt Freilichtbühne
1. Spatenstich der Baumaßnahmen an der Freilichtbühne in Koszalin
23.-26. Oktober 2019
8. Arbeitstreffen
8. Arbeitstreffen der Projektpartner Stadt Neubrandenburg und Stadt Koszalin/CK105 in Neubrandenburg
20. November 2019
"Die da drüben"
Durchführung des Schreibwettbewerbs "Die da drüben" in Neubrandenburg und Koszalin
11. Februar 2020
Skulpturen-Pleinair
Gemeinsames Skulpturen-Pleinair mit zehn polnischen und deutschen KünstlerInnen im Neubrandenburger Kulturpark
26. August 2020
1974
Förderantrag
Einreichung des Förderantrages zum Projekt INT 77 im Programm Interreg V A
31. August 2017
2. Arbeitstreffen
2. Arbeitstreffen der Projektpartner Stadt Neubrandenburg und Stadt Koszalin/CK105 in Löcknitz
9. Januar 2018
Bewilligung
Bewilligung des Förderantrages zum Projekt INT 77 im Programm Interreg V A
21. September 2018
5. Arbeitstreffen
5. Arbeitstreffen der Projektpartner Stadt Neubrandenburg und Stadt Koszalin/CK105 in Neubrandenburg
19. Februar 2019
7. Arbeitstreffen
7. Arbeitstreffen der Projektpartner Stadt Neubrandenburg und Stadt Koszalin/CK105 in Löcknitz
5. August 2019
Hanza Jazz Festiwal
Workshops im Rahmen des Hanza Jazz Festiwals in Koszalin
19. November 2019
Auftakt Kulturpark
1. Spatenstich der Baumaßnahmen am Kulturparkeingang in Neubrandenburg
Dezember 2019 - Januar 2020
Jurysitzung
Jurysitzung zum Schreibwettbewerb "Die da drüben"
24. - 28. August 2020
2. Debatte in Neubrandenburg
Generationen-Spaziergang im Neubrandenburger Kulturpark mit Ideenentwicklung zur Neugestaltung und gemeinsamer Auswertung

Das Projekt

Maßnahmen

Investive Maßnahmen

Die investiven Maßnahmen des Projektes umfassen die Neugestaltung des Eingangsbereichs des „Kulturparks“ in Neubrandenburg und die Sanierung der Freilichtbühne im „Park der Pommerschen Herzöge“ in Koszalin. Die Umbauarbeiten machen die Kultur- und Eventparks beider Städte sowohl für EinwohnerInnen als auch für BesucherInnen noch erlebbarer.

Der Kulturpark befindet sich am nördlichen Ufer des Tollensesees und stellt damit die Verbindung vom See zur Innenstadt Neubrandenburgs dar. In seiner heutigen Form wurde der Park zwischen den Jahren 1969 und 1975 von Neubrandenburger BürgerInnen angelegt und von Berufs- und VolkskünstlerInnen mit Bildwerken ausgestattet. Seit 1981 trägt der Kulturpark im Gewand eines Landschaftsgartens den Denkmalstatus.

Nach dem Umzug des Eispavillons in einen Neubau und dem Abriss des alten Gebäudes hat der Kulturparkeingang Friedrich-Engels-Ring/Neustrelitzer Straße an gestalterischer Qualität eingebüßt. Bis zum Jahr 2022 soll nun durch die Neugestaltung des Kulturparkeinganges nicht nur die Aufenthaltsqualität des Bereiches wiederhergestellt, sondern auch eine technische Lösung zur Grundwasserproblematik herbeigeführt werden.

Für die Neubrandenburger EinwohnerInnen sowie auch für die Region und ihre BesucherInnen entsteht mit dem Projekt ein attraktiver öffentlicher Freiraum, der es ermöglicht, sich zu begegnen und in den Dialog zu treten. Auch die Zugänglichkeit zum Kulturpark für Menschen mit Handicap wird deutlich verbessert.

Der Kulturpark und der Tollensesee sollen sichtbar, nutzbar und als Anziehungspunkt erlebbar gemacht werden. Die Stadt und der See werden in einer neuen Qualität verbunden. Gleichzeitig wird das Gartendenkmal geschützt und erhalten. Auf Grundlage einer besseren Nutzung und interessanten Angebotsvielfalt für neue NutzerInnengruppen steigen die BesucherInnenzahlen und die Bedeutung des Kulturparks für Städte- und KulturtouristInnen wächst.

Im Rahmen der geplanten Bau- und Sanierungsarbeiten wird die Freilichtbühne modernisiert und den heutigen Normen und Standards angepasst. Seit den 1970er Jahren wurden hier keine Sanierungsarbeiten durchgeführt. Die Modernisierung trägt dazu bei, dass die Kulturveranstaltungen für die Bevölkerung allgemein zugänglich werden. Die modernisierte Freilichtbühne lässt auch neue Nutzungen zu (u.a. Ausstellungsgalerie, Workshop-Räume), die es möglich machen, das ganze Potenzial besser zu nutzen sowie die Kulturveranstaltungen ganzjährig anzubieten.

Weiche Maßnahmen

Neben den baulich-investiven Maßnahmen, die in den Parks der beiden Partnerstädte Umsetzung finden, werden auch sogenannten weiche Maßnahmen durchgeführt. Hierbei handelt es sich um vielfältig geprägte Aktionen, die den Bereichen Kunst, Kultur und Partizipation zuzuordnen sind.

Alle dieser weichen Maßnahmen sind von partnerschaftlichem Charakter und leben somit von der Beteiligung der deutschen wie der polnischen Seite.

Zu den weichen Maßnahmen, die innerhalb eines Zeitraums von 48 Monaten stattfinden, gehören:

In gemeinsamen Arbeitstreffen zwischen den VertrerInnen des Leadpartners Neubrandenburg und der Projektpartner aus Koszalin wurde über die Öffentlichkeitsarbeit und die Ausgestaltung des Marketings für das Projekt debattiert. Zur Entwicklung des Projektlogos wurden unterschiedliche Entwürfe der beiden Projektpartner vorbereitet und im Rahmen der ersten Debatte im Februar 2019 betrachtet sowie bewertet. Die beiden Ansätze erwiesen sich als grundlegend unterschiedlich, dennoch konnte sich zunächst auf einen Entwurf für das Projektlogo geeinigt werden. Im Anschluss waren allerdings weitere Abstimmungen zu Details nötig, sodass die Debatte über digitale Wege der Kommunikation außerhalb des Präsenztreffens fortgeführt wurde.

Als Ergebnis konnte folgendes Logo entwickelt werden:

Markant ist dabei die botanische Symbolik, die eine Verbindung zu den zentralen Objekten des Projekts, nämlich den Parkanlagen von Neubrandenburg und Koszalin, herstellt. Damit wurde ein prägnantes und gleichzeitig eindeutiges und gut skalierbares Projektlogo entwickelt, welches die Zustimmung des Projektausschusses fand. Dieses wird nun auf allen projektbegleitenden Produkten verwendet, so etwa auf der Webseite, den Printprodukten und Baustellenschildern, aber eben auch auf den Give-Aways und Marketingartikeln, die zwischenzeitlich im Umlauf sind. Das Logo ist damit wesentlicher Bestandteil des Corporate Designs des Projektes und trägt zur Identität des INT 77 in hohem Maße bei.

 

Das Hanza Jazz Festiwal wurde vom 23. bis 26. Oktober 2019 in Koszalin ausgetragen und vom Kulturbüro CK105 veranstaltet. Das abwechslungsreich gestaltete Programm setzte sich aus Workshops und Konzerten internationaler Künstler zusammen. Im Sinne des Interreg Projektes wurde durch die Stadt Neubrandenburg die Beteiligung der Greifswalder Big Band in die Wege geleitet. Aufgrund der erfolgreichen Durchführung ist auch für das Jahr 2020 ein Hanza Jazz Festiwal geplant.

Der Schreibwettbewerb wurde unter dem Thema „Wenn der Kulturpark mir gehören würde“ im Dezember 2019 durchgeführt. Dazu wurden Kinder und Jugendliche aufgerufen, ihre eigenen Visionen und Wünsche zur Gestaltung und Nutzung der jeweiligen Parkanlagen zu beschreiben. Aus vielfältigen Einsendungen wählten die Jurys der Projektpartner Anfang 2020 die GewinnerInnen beider Städte aus.

Für August 2020 ist ein fünftägiger Workshop mit Beteiligung von Kunstschaffenden beider Nationen geplant. Ziel ist die Erlebbarkeit interkulturellen Austausches und die Förderung der Begegnung sowie Vernetzung unter KünstlerInnen und künstlerisch Interessierten der Regionen. Dazu wird ein gemeinschaftliches Arbeiten und Werken mit gegenseitiger Inspiration unter dem Titel „Europa: Städte im Dialog – Menschen im Dialog“ angeregt. Im Anschluss werden die entstandenen Kunstwerke in einer Ausstellung präsentiert.

Die 2. Debatte findet unter dem Titel „Kulturpark 2030“ in Kooperation mit dem Projekt „Generationen im Gespräch – Wir müssen reden!“ statt. Das Projekt, welches deutschlandweit an zehn Orten jüngere und ältere Menschen miteinander ins Gespräch bringt, wurde durch den BildungsCent e.V., Labconcepts und die Bundeszentrale für politische Bildung initiiert.

„Generationen im Gespräch“ verwandelt den Neubrandenburger Kulturpark am 26. August 2020 durch einen Generationen-Spaziergang in einen lebendigen Ort der Begegnung. Die Fragestellungen der Debatte sowie weitere Informationen zu Anmeldung und Organisation sind unter folgendem Link zu finden: https://www.wirmuessenreden.net/neubrandenburg/

Der Film-Workshop wird je fünf teilnehmende Jugendliche aus Polen und Deutschland für sieben Tage zusammenführen. Um ein Drehbuch für den im Anschluss zu erarbeitenden Film zu schreiben müssen die TeilnehmerInnen intensiv miteinander kommunizieren. Über den kulturell-verbindenden Charakter des Workshops hinaus wird den Jugendlichen ein technisches Verständnis für die Filmproduktion vermittelt.

Gemeinsam mit der Hochschule Neubrandenburg und interessierten EinwohnerInnen, Schulen, Vereinen und BienenzüchterInnen wird ein grenzübergreifendes Projekt zur Ansiedlung von Bienenvölkern im urbanen Raum entwickelt und das Bewusstsein für die Werterhaltung der Natur und ihrer Bestandteile insbesondere bei Kindern geschärft. Dazu sind eintägige Workshops in Neubrandenburg und Koszalin zum Thema „Citizen Gardening – Bienenpatenschaften“ geplant.

Das Festival der Akkordeonmusik wird als viertägiger Workshop von professionellen LehrerInnen begleitet. An den Abenden werden Konzerte von bekannten SolistInnen sowie Akkordeonorchestern ausgetragen. Neben den Soft-Skills, die das Festival den jugendlichen TeilnehmerInnen vermittelt, werden auch die musikalischen Fähigkeiten gefördert.

KöchInnen aus der Euroregion bereiten Gerichte zu, die als typischer Bestandteil ihrer Nationalküche gelten. Der Wettbewerb, an dessen Ende nicht nur das beste Gericht, sondern auch die umfangreichste Kenntnis über die Nationalküche des Partnerlandes prämiert werden, wird auf der sanierten Freilichtbühne in Koszalin ausgetragen werden. Als Ehrengäste werden die Bürgermeister der Partnerstädte öffentlich kochen. Neben dem Genuss der Lebensmittel stehen die Annäherung und Unterhaltung der Einheimischen und Touristen im Vordergrund.

Partner

Leadpartner

Stadt Neubrandenburg

Als Standort von Kultureinrichtungen, die das Potenzial haben, als sogenannte „städtische” Kultur weit über die Regionsgrenzen auszustrahlen, ist die Stadt Neubrandenburg der Leadpartner des Projektes.

Weiterlesen

Projektpartner

Stadt Koszalin

Die im Herzen Pommerns gelegene Stadt Koszalin, die sich selbst als „großer botanischer Garten“ bezeichnet, ist der assoziierte Projektpartner.

Weiterlesen

Projektsteuerer

KEG- Kommunale Entwicklungsgesellschaft mbH

Die KEG, treuhänderischer Sanierungsträger der Stadt Neubrandenburg, übernimmt die Aufgaben der Projektsteuerung.

Weiterlesen

Projektpartner

Kulturzentrum 105

Das proaktiv tätige Kulturzentrum „CK105“ ist der Projektpartner seitens der Stadt Koszalin.

Weiterlesen

Gebietskulissen

„Kulturpark“ in Neubrandenburg

„Park der Pommerschen Herzöge“ in Koszalin

Programm

Die Europäische Territoriale Zusammenarbeit (ETC), besser bekannt als Interreg, ist eines der beiden Ziele der Kohäsionspolitik der Europäischen Union.

Interreg bietet einen Rahmen für die Umsetzung gemeinsamer Maßnahmen und den politischen Austausch zwischen nationalen, regionalen und lokalen Akteuren aus verschiedenen Mitgliedstaaten.

Das übergeordnete Ziel der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (ETC) ist die Förderung einer harmonischen wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Entwicklung der gesamten Union.

  • grenzüberschreitend (Interreg A)

  • transnational (Interreg B)

  • interregional (Interreg C) 

  • INTERREG I (1990-1993)
  • INTERREG II (1994-1999)
  • INTERREG III (2000-2006)
  • INTERREG IV (2007-2013)
  • INTERREG V (2014-2020)

In der Förderperiode 2014 bis 2020 verfügt das Programm Interreg V über ein EU-weites Gesamtbudget von 10,1 Milliarden Euro.

Das Projekt INT 77 – „Event- und Kulturpark Neubrandenburg und Koszalin Park rekreacyjno-kulturowy w Neubrandenburgu i Koszalinie“ wurde im Jahre 2016 durch die Stadt Neubrandenburg und ihre polnische Partnerstadt Koszalin zur Förderung über das Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/ Brandenburg/ Polen im Rahmen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beantragt.

Kalender

Februar 20211. Fachtagung zu Gartenbaukultur und Tourismus in Neubrandenburg
März 20212. Fachtagung zu Gartenbaukunst in der Region in Koszalin
Juni 2021Polnisch-Deutsche Film-Workshops in Koszalin
Juni 2021Workshop Citizen Gardening in Neubrandenburg
August 2021Interdisziplinäre Ausstellung der Künstler aus der Euroregion Pomerania in Koszalin
September 2021Festival der Akkordeonmusik in Koszalin
Mai 2022Kochfestival Geschmacksstraße in Koszalin

 

Ansprechpartner DE 

Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg 

Julia Manthe
Friedrich-Engels-Ring 53
17033 Neubrandenburg 

Tel.: (+49) 395 5552129
julia.manthe@neubrandenburg.de 

Osoba kontaktowa PL 

Centrum Kultury 105 w Koszalinie 

Izabela Wilke 
ul. Zwycięstwa 105 
75-001 Koszalin 

tel. 94 347 57 55, 607 882 485
izabela.wilke@ck105.koszalin.pl 

Impressum     Datenschutz     

Top

Der Lead-Partner,
Stadt Neubrandenburg

Die Stadt Neubrandenburg ist Standort von Kultureinrichtungen, die das Potenzial haben, als sogenannte „städtische” Kultur weit über die Regionsgrenzen auszustrahlen. Es bestehen zahlreiche Kontakte zu Kultur- und Bildungseinrichtungen im Fördergebiet. Seit vielen Jahren werden gemeinsame Projekte zwischen den städtischen Einrichtungen durchgeführt.

Im Jahre 2013 haben die Museen in Neubrandenburg und Stargard gemeinsam ein Projekt realisiert, das aus Mitteln des Interreg IV A finanziert wurde.
Diese kulturellen Einrichtungen arbeiten heute nachhaltig zusammen und tragen zur Bedeutung und Nutzung des Kulturerbes der Grenzregion bei. Die in der Projektarbeit gewonnenen Erfahrungen finden gleichwohl Anwendung in dem aktuellen Interreg-Projekt mit Koszalin. Als Lead-Partner verfügt die Stadt über die notwendigen personellen, technischen und fachlichen Ressourcen und sichert die erforderlichen Finanzmittel ab, die eine effiziente Projektumsetzung gewährleisten.

Für die Neubrandenburger EinwohnerInnen sowie auch für die Region und ihre BesucherInnen entsteht mit dem Projekt ein attraktiver öffentlicher Freiraum, der es ermöglicht, sich zu begegnen und in Dialog zu treten.
Dabei soll der Austausch mit den Partnerstädten in dem neu gestalteten Areal einen Ort der Begegnung erhalten, wobei die Partnerschaft zum polnischen Koszalin einen Schwerpunkt bildet. Der Kulturpark und der Tollensesee sollen sichtbar, nutzbar und als Anziehungspunkt erlebbar gemacht werden sowie die Innenstadt Neubrandenburgs und den See in einer neuen Qualität verbinden. Gleichzeitig wird das Gartendenkmal geschützt und erhalten. Auf Grundlage einer besseren Nutzung und interessanten Angebotsvielfalt für neue Nutzergruppen steigen die BesucherInennzahlen und die Bedeutung des Parks für Städte- und Kulturtouristen wächst. Auch die Zugänglichkeit zum Kulturpark für Menschen mit Handicap wird deutlich verbessert.
 
Eine Projektbeteiligung ermöglicht der Stadt Neubrandenburg neue Entwicklungsperspektiven.

Der Projektpartner,
Stadt Koszalin

Die im Herzen Pommerns gelegene Stadt Koszalin, die sich selbst als „großer botanischer Garten“ bezeichnet, umfasst bei einer Fläche von 98,33 km² sieben Spazier- und Erholungsparke, 34 Grünanlagen und zwei Naturreservate. Beliebter Anlaufpunkt für BewohnerInnen und TouristInnen ist der Bürgerpark „Park der Pommerschen Herzöge“. Dieser kann auf eine 400-jährige Geschichte zurückblicken und bildet auf Seiten der Stadt Koszalin als assoziierter Projektpartner des INT 77 das Zentrum der investiven Projektarbeit.

Ergänzend zu seiner Rolle als „Grüne Stadt“ ist Koszalin auch ein überregional bedeutender Ort des kulturellen Lebens. So beherbergt die Stadt nicht nur die beiden Kunstschulen Zespół Państwowych Szkół Muzycznych und Zespół Szkół Plastycznych, sondern ist auch die Heimat das europäischen Filmfestivals „Integracja Ty i Ja“, des Debut-Filmfestivals „Młodzi i Film“ sowie des Hanza Jazz Festiwals. Viele Veranstaltungen in Koszalin verbinden Kultur mit dem Erleben der Natur vor Ort.

Neben den Konzerten im Koszaliner Rosengarten zählt deshalb insbesondere die jährliche Aufführung einer Oper auf der Freilichtbühne im Park der Pommerschen Herzöge zu den beliebtesten Höhepunkten des Sommers in Koszalin. Um die Qualität dieser Erlebnisse zu steigern und mehr Menschen den Zugang dazu zu ermöglichen, wird die Freilichtbühne mit Mitteln des Projektes INT 77 nun saniert und modernisiert.

Vermittelt und getragen werden diese Potenziale der Stadt durch die zahlreichen kulturellen Einrichtungen, gesellschaftlich-kulturellen Vereinigungen und die mit ihnen verbundenen Kunstschaffenden. Eine der durch die Stadtverwaltung Koszalin unterhaltenen und finanzierten städtischen Kultureinrichtungen ist das Kulturzentrum – Centrum Kultury 105, der polnische Projektpartner des INT 77.

Der Projektsteuerer,
KEG

Für die Koordinierung des Gesamtprojektes inkl. der Mittelbewirtschaftung bedient sich die Stadt der Hilfe ihres treuhänderischen Sanierungsträgers, der KEG- Kommunale Entwicklungsgesellschaft mbH. Die KEG verfügt über langjährige Erfahrungen in der Steuerung und Umsetzung von EU-Projekten sowie über Zertifikationen und Qualifikationen im Projekt- und Finanzmanagement.

Der Projekt-Partner,
Kulturzentrum CK 105

Das Kulturzentrum „CK 105“ ist eine proaktiv tätige Kultureinrichtung und stellt innerhalb des INT 77 den Projektpartner Neubrandenburgs dar. Das breite Tätigkeitsspektrum umfasst die Umsetzung und Vorstellung von Kunstprojekten, Workshops sowie Maßnahmen im Bereich Kulturpädagogik und Kulturvermittlung. Das CK 105 ist eine offene Einrichtung, die ein breites Spektrum an Kulturveranstaltungen anbietet. Es verfügt über eine sehr gute Infrastruktur: Hauptgebäude mit Bühne und ZuschauerInnenraum, Bałtycka Galeria Sztuki (Kunstgalerie), Kino Kryterium, überdachte Freilichtbühne, die bereits gründlich saniert wird.

Zu den Hauptaufgaben des Kulturzentrums 105 (CK105) in Koszalin gehört vor allem die Kulturvermittlung. Die Einrichtung ist schon seit 40 Jahren tätig und deckt den Bedarf der BürgerInnen der Stadt Koszalin und der ganzen Region in verschiedenen Bereichen.

Das CK105 konzipiert und vermarktet gemeinsame Bildungs- und Kulturprojekte, beschäftigt sich mit dem Kulturaustausch und vermittelt das Kulturerbe. Seit 2006 führt das CK105 kontinuierlich Projekte in deutsch-polnischer Partnerschaft durch und setzt dabei EU-Mittel aus dem Fonds für kleine Projekte ein.

Die größte Veranstaltung, die vom CK105 organisiert wird, ist das Filmfestival KFDF Jugend und Film, die rang- und bedeutungsmäßig zweitgrößte ist das Hanza Jazz Festival. Diese Veranstaltung findet ununterbrochen jährlich seit 2004 statt. Zielgruppe bilden vor allem junge MusikerInnen, aber auch Jazzfans aus dem In- und Ausland. Eine weitere Großveranstaltung ist das Festival der Akkordeonmusik, das seit 2001 organisiert wird. An den bisherigen Ausgaben des Festivals nahmen Akkordeongruppen aus Polen, Deutschland, Russland, Weißrussland, Litauen und der Ukraine teil. Darüber hinaus werden das Rockfestival Generacja, Konzerte, Ausstellungen, Filmvorführungen und viele andere Kulturaktionen angeboten.

Das CK105 pflegt eine intensive Zusammenarbeit mit einigen Städten und Einrichtungen der Euroregion Pomerania (u.a. Schwedt, Grimmen, Greifswald).